Jana Hoffmann bei Deutschen Meisterschaften


Athletin der LG UFO startete in Leipzig über 400 Meter

 

Leipzig/  Einmal dabei sein inmitten der deutschen Leichtathletikelite – dieses Erlebnis hatte sich Jana Hoffmann von der Leichtathletikgemeinschaft UnterlüßFaßbergOldendorf ( LG UFO) selbst erarbeitet. Vor zwei Wochen schaffte sie bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg die Qualifikation zur Teilnahme an den Deutschen Hallenmeisterschaften und konnte es genießen, vor großer Kulisse und in Anwesenheit vieler amtierender Olympiasieger, Welt- und Europameister in Leipzig an den Start zu gehen.

 

Jana Hoffmann, LG Unterlüß-Faßberg-Oldendorf Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften in Leipzig (Arena, 18.02.2017) Fotograf: Ralf Görlitz, Ginsterweg 10-2, 69469 Weinheim / 06201-290326,  info@rgsportbilder.de, www.rgsportbilder.de / Bankverbindung: Sparkasse Rhein Neckar Nord, Blz 670 505 05, Konto: 384 706 04, IBAN DE10 6705 0505 0038 4706 04, BIC MANSDE66XXX / Steuer-Nr. 47126/53026, Finanzamt Weinheim, Umsatzsteuer 7 % Veröffentlichung nur gegen Honorar und Urhebervermerk. Mit der Honorarzahlung wird ein einfaches Nutzungsrecht erworben. Verwendung außerhalb journalistischer Zwecke nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Urhebers.

Jana Hoffmann, LG Unterlüß-Faßberg-Oldendorf
Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften in Leipzig (Arena, 18.02.2017)
Fotograf: Ralf Görlitz,

Die 20-jährige war die einzige Vertreterin aus dem Bereich des Kreis-Leichtathletik-Verbands Celle und trat bei den Frauen über 400m an. Insgesamt 19 Teilnehmerinnen gingen in diesem Wettbewerb an den Start, verteilt auf vier Zeitvorläufe. Die Unterlüßerin musste sich im zweiten Zeitvorlauf mit vier Konkurrentinnen messen. Anders als im Freien, wo die 400m einer Stadionrunde entsprechen, geht es in der Halle über zwei Runden à 200m. Hoffmann ging das Rennen couragiert an und war auf der ersten Runde voll im Soll. Nach ca. 250m musste sie dann jedoch etwas abreißen lassen und kam in 58,26 sec ins Ziel. Leider konnte sie damit nicht an ihre Bestzeit in Neubrandenburg mit 56,88 sec anknüpfen. Die fehlenden „Körner“ in der zweiten Runde sind u.a. dem Umstand geschuldet, dass ihr Trainingsprogramm auf die Norddeutschen Meisterschaften als Höhepunkt aufgebaut und die Qualifikation für die DM nicht im Plan war. Außerdem hinderte sie  unter der Woche auch noch ein kleiner Infekt an einem effizienten Training.

 

„Eine Teilnahme am Endlauf war nie im Fokus und nach dem jetzigen Leistungsstand auch unrealistisch. Ich bin trotzdem stolz auf Jana, startete sie doch erstmals in der Frauenklasse bei einer Deutschen Meisterschaft. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Vorbereitung zur bevorstehenden Freiluftsaison“, so ihr zufriedener Trainer Rybizki von der LG UFO.

 

Text: Jürgen Schiller

Foto: Ralf Görlitz Sportbilder